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Haus für die Vereine

Albrecht Kurz

Haus für die Vereine

Ohne ehrenamtliches Engagement würde das Gemeinschaftsleben einer Stadt  nicht funktionieren. Vereine, Parteien und Verbände, Gruppen, Initiativen und Projekte bieten viele Angebote für jung und alt. Sie übernehmen dabei auch Aufgaben, die die Verwaltung mit hauptamtlichen Mitarbeitern nicht finanzieren und erledigen könnte.
Auch in Bietigheim-Bissingen haben wir eine rege Vereins- und Mitmachkultur - und das ist gut so!

Ehrenamtliche Tätigkeit für die Allgemeinheit macht Spaß. Zwar verteilen sich die Aufgabenlasten nicht immer auf genügend Schultern, aber das Leben vieler Engagierter wäre ärmer ohne diese Tätigkeit.

So weit so gut – doch was fehlt?

Es ist immer wieder ein Problem, geeignete Räume für die Vereinsarbeit zu finden. Das sorgt beim Sport für große Aufregung, bei den vielen anderen Vereine geht es leider unter.

Für Mitgliedertreffen, Vorstandssitzung oder Arbeitsgruppen gibt es in Bietigheim-Bissingen nur wenige geeignete Räume. In Gaststätten ist es nur schwer, geeignete Nebenzimmer zu finden, vor allem wenn kein Mindestumsatz garantiert werden kann (Ausnahmen bestätigen die Regel). Und in den Gasträumen ist der Lärmpegel für solche Veranstaltungen einfach zu hoch.

Viele Vereine haben für sich – auch mit Hilfe der Stadtverwaltung – eine Lokalität gefunden. Aber seit dem Wegfall des Vereinshauses in der alten Musikschule an der Metter aus Brandschutzgründen sind die Möglichkeiten noch eingeschränkter.

Hier ist Abhilfe zu schaffen. Sollte es nicht möglich sein, bei den Veränderungen im Bahnhofsbereich geeigneten Platz für die Vereinsarbeit zu finden bzw. zu schaffen?

Mit Räumen für Sitzungen und Versammlungen, versehen mit Schränken für die Unterlagen der jeweiligen Vereine, die für Bietigheim-Bissinger Vereine für regelmäßige Termine, aber auch individuell zu mieten sind. Abstellmöglichkeiten für Material wären natürlich wünschenswert, so müssten nicht Schuppen bzw. die Keller der Vorsitzenden dafür herhalten.

Das sollte doch auch in einer sparsamen Stadt wie Bietigheim-Bissingen möglich sein.
Wir werden dies in die weitere Debatte um mögliche Nutzungen einbringen.