
Landtagsabgeordneter Renkonen:
Kernthemen des Wahlkreises optimal in
Arbeitsausschüssen vertreten
Bürgergespräch in Bietigheim-Bissingen mit Daniel Renkonen MdL
Der neue Landtagsabgeordnete Daniel Renkonen (BÜNDNIS 90/Die Grünen) hat am gestrigen Donnerstagabend zur Bürgerstunde in Bietigheim-Bissingen eingeladen. Dabei stellte er zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern seine zukünftige Arbeit und seine Ausschusstätigkeiten vor. Zudem berichtete er über die Pläne der Grün-Roten Landesregierung.
Als ständiges Mitglied im Umwelt und Verkehrsausschuss kann Daniel Renkonen die Interessen aus dem Bietigheimer Wahlkreis gut wiedergeben und einbringen. „Ich kann mich künftig also mit Herzblut mit der Energie-und Atompolitik sowie mit dem ÖPNV beschäftigen“ erläuterte er seine Entscheidung, sich für den Umweltausschuss zum Arbeitskreis-Sprecher wählen zu lassen. Zudem kann er sich gleichzeitig als Obmann der Grünen Fraktion im neuen Umweltausschuss für den Wahlkreis in der Energie-Politik einbringen und hier die Themen Ausstieg aus der Atomkraft und die Weiterentwicklung erneuerbarer Energien vorantreiben.
Die Zusammenarbeit in der neuen grünen Landtagsfraktion läuft gut an: „Ich bin durch meine Ausschusstätigkeit immer im direkten Kontakt mit den beiden Ministern Franz Untersteller und Winfried Hermann. Alle in der Fraktion und den Ministerien sind hoch motiviert und wollen jetzt anpacken.“
Bei den vielen Terminen, die sich aus der Parlamentsarbeit ergeben, will Daniel Renkonen aber nicht die Bürgerinnen und Bürger in seinem Wahlkreis vergessen. „Für die Sorgen, Nöten und Anliegen der Menschen aus meinem Wahlkreis habe ich immer ein offenes Ohr.“ Und er verspricht bald wieder direkt das Gespräch mit den Menschen vor Ort zu suchen und erneut eine Bürgerstunde abzuhalten. Zu den wichtigsten Themen in den kommenden Monaten und Jahren zählt der Grünen-Abgeordnete den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomkraft sowie den Ausbau regenerativer Energien wie der Windenergie. Neben der dauerhaften Abschaltung der Altmeiler Philippsburg I und Neckarwestheim I müsse schnellstmöglich geprüft werden, wie sicher Block II des Atomkraftwerkes Neckarwestheim wegen der dauerhaften geologischen Setzungen noch sei. „Ich erwarte hier von der Landesregierung eine schonungslose Aufklärung.“ Außerdem wolle er wissen, wie lange die Kapazitäten des Zwischenlagers beim AKW in Neckarwestheim nach der Laufzeitverlängerung noch ausreichen würden. Hierzu habe sich bislang weder der Betreiber EnBW noch das Umweltministerium geäußert, so Renkonen.
Große Hoffnungen setzt der Grünen-Landespolitiker in den Bau der Windkraftanlage in Ingersheim, die nicht an ideologischen Bedenken scheitern dürfe, warnt Renkonen. Seiner Überzeugung nach habe das Landratsamt eine hieb- und stichfeste Baugenehmigung vorgelegt, die den Antragstellern der Anlage die Chance eröffne, so schnell wie möglich mit dem Bau zu beginnen.

