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EgeTrans – eine Erfolgsgeschichte!

Axel Armbruster

EgeTrans – eine Erfolgsgeschichte!

Vor fast zwei Jahren wurde die EgeTrans Arena in Bietigheim-Bissingen eingeweiht.
Dabei war schon der Entschluss und die Planung der Halle anfangs alles andere als einfach.

Durch die nicht mehr ligataugliche alte Eishalle drohte der Lizenzentzug für die Steelers.
Schnell war klar dass die alte Eishalle wirtschaftlich nicht nachrüstbar war. Mühsam war die Suche nach einem Standort, zeitweise sollte die Eishalle in Bahnhofsnähe gebaut werden. Zeitaufwändig war auch die richtige Wahl der Hallengestaltung und der möglichen Finanzierung. Ich selbst war damals nicht angetan von dieser Idee: Soviel Geld und Aufwand für eine Eisfläche? Aber: Nach dem Gemeinderatsbeschluss 2009 konnte endlich im Herbst 2013 mit dem Bau begonnen wurde. Nach nur 400 Tagen war die neue reine Eishalle fertig. Anfängliche Verkehrsprobleme und technische Kinderkrankheiten waren rasch vergessen. Immerhin hatte man sich noch zum Kauf eines Zusatzbodens entschlossen, der auch eine andere Nutzung der Halle durch Abdeckung der Eisfläche ermöglicht. Sehr schnell stellte sich heraus dass diese Zusatzfunktion, der wahre Clou an der Eishalle ist  und viele weitere sportliche Einsatzmöglichkeiten eröffnet hat. Schon bei der Indiaca-WM 2013 konnte die Eishalle dank dieser zusätzlichen Möglichkeit ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Auch als Handball-Arena können 4500 Sitzplätze und die ligatauglichen Einrichtungen allen Erfordernissen genügen, zur vollsten Zufriedenheit der Akteure wie man hört. Die Furcht vor einem hohem Aufwand beim Umbau stellte sich als unbegründet heraus. In dieser kurzen Zeit hat sich die anfangs nicht unumstrittene Halle zu einer vielseitigen Sportstätte entwickelt, wie ich es kaum für möglich gehalten hätte, sogar als Fernsehkulisse im Vorabendkrimi war sie zu sehen.
Wer beim Handball-Länderspiel letzte Woche dabei war und die Begeisterung des Publikums miterlebt hat konnte sich überzeugen: Die Bewährungsprobe ist mehr als nur bestanden! Im Nachhinein waren die Beschlüsse des Gemeinderates trotz aller Eile weitblickend, ich muss zugeben dass die Halle sich durch ihre vielen Möglichkeiten letztlich doch gelohnt hat.
Die Halle hat es geschafft mehr zu sein als eine neue „Steelers-Halle“ – nicht nur mir wird das Public-Viewing zur Fußball WM im Gedächtnis bleiben – ich bin gespannt was uns in der EgeTrans noch erwartet!