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(Park)-Platz

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Maria Montessori – der vergessene Platz

Die Neugestaltung der Schwarzwaldstraße nimmt Gestalt an, der TSV-Bau schreitet zügig voran. Allein am Maria-Montessori-Platz erkennt man keinerlei Aktivitäten.


Die Situation in Bildern…

Hier hat eine aus Verwaltungsmitarbeitern, Mitgliedern des Gemeinderates und externen Experten bestehende Jury  im Herbst 2015 eine Planungskonkurrenz durchgeführt. Das  Ergebnis wurde dann im Dezember 2015 der interessieren Öffentlichkeit und Presse im Pro Seniore vorgestellt.
Der Hintergrund zu dem Wettbewerb ist im städtischen Online-Newsletter vom 10.12.2015 nachzulesen. Hier heißt es: „Anlass für die neue Planung ist der Hinweis vieler Nutzer, dass der Platz keine guten Aufenthalts- und Bewegungsmöglichkeiten bietet und auch der Fußgängerüberweg über die Schwarzwaldstraße neu gestaltet werden muss. Da die Schwarzwaldstraße ohnehin im Zusammenhang mit der Überplanung des Bereichs zwischen Schwarzwaldstraße und Sporthalle der Gymnasien sowie dem Jugendhaus umgebaut  werden soll, können auch die Anliegen der Anwohner im Wohngebiet Kreuzäcker/Ellental aufgegriffen werden“.
Das von der Jury einstimmig gefasste Ergebnis der Planungskonkurrenz ist nun vor einigen Monaten sang- und klanglos in einer Verwaltungsschublade verschwunden. Dieser  Vorschlag ist sehr hübsch geraten und stellt einen an dieser Stelle dringend benötigten Aufenthaltsraum zu einem fairen Preis dar.
Dass der Platz eine Umgestaltung dringend nötig hat, erkennen Sie anhand einiger Bilder, die ich in den letzten  Monaten (siehe www.gal-bietigheim-bissingen.de) gemacht habe. Im Sommer Staub, im Winter Matsch. Viel mehr gibt der Platz in seinem jetzigen Zustand nicht her. Zudem ganzjährig Autos, die Fußwege, Notfallwege, Behindertenparkplätze und teilweise den Platz selbst in Beschlag nehmen. Zwar ist das Ordnungsamt im Rahmen seiner Möglichkeiten präsent, letztlich aber machtlos.
Die Kreuzäcker mit ihren weiteren Bauabschnitten haben sich in den letzten Jahren zu einem Stadtteil entwickelt. Hier leben zwischenzeitlich fast so viele  Menschen wie in Metterzimmern und  Untermberg zusammen (Quelle: Stadtverwaltung). Dass man diese Menschen wiederholt nicht ernst nimmt – auf die Umgestaltung der Gefahrenstelle „wilder Fußgängerübergang“ musste man 15 Jahre warten -  ist äußerst ärgerlich.
Deswegen, liebe Stadtverwaltung: Los geht’s! Die Anwohner des Stadtteils, die vielen, vielen Schüler der Gymnasien und Berufsschulen sowie die zahlreichen Nutzer des Bahnhaltepunktes freuen sich auf den neu gestalteten Maria-Montessori-Platz.

Attila Tür/18.7.2017